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Nächster Stopp der Uni-Tour von LV Emanuel Hege: Universität Hohenheim

 

Emanuel Hege hat in seiner Tour durch die Hochschulen des Landes einen neuen Stopp eingelegt. Mit über 100 Erstsemester-Studis der Uni Hohenheim diskutierte unser Vorstandsmitglied über die Herausforderungen des Journalismus, über positive Zukunftsaussichten, aber auch über Arbeitsbedingungen und das Gehalt.

 

Zu Beginn ging es verstärkt um die These, dass sich nicht der Journalismus in der Krise befinde, sondern das Geschäftsmodell. Auch der Stellenwert und die Wertigkeit des aktuellen Journalismus wurde in dieser Diskussion hinterfragt, besonders mit Hinblick auf die aktuelle Wahrnehmung von journalistischer Arbeit im Kontext des gesellschaftlichen Wandels. Menschen könnten heute auf einer Vielzahl von Wegen Informationen zurückgreifen und konsumieren, und zeigten dadurch auch ein verändertes Konsumverhalten. Zeitgleich hätten die Kolleg*innen eine viel größere Masse an Nachrichten zu rezipieren und dabei den hohen Qualitätsstandard von journalistischer Arbeit sicherzustellen. Darin läge aber auch die Chance, für einen gesicherten Qualitätsstandard in der heutigen journalistischen Arbeit zu sorgen und diesen als qualitativen Mehrwert den Nachrichtenkonsument*innen zu vermitteln.

 

Auch wurde über Zukunftsperspektiven im Journalismus diskutiert und u. a. die Frage erörtert, wie sich journalistische Arbeit künftig wieder lohnen könne, etwa mit Modellen wie eine kooperierende Vermarktung von journalistischen Inhalten.

 

Aber auch zum Thema Gehalt, wie etwa zu Gehaltsunterschieden zwischen Tageszeitungen und den Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten wurde interessiert nachgefragt.

 

Hege zeigte sich begeistert über die Resonanz auf die Veranstaltung, die aktive Teilnahme und die Qualität des journalistischen Nachwuchses. Mehr dazu in seinem Videostatement: